Sehenswürdigkeiten in Innsbruck
Altstadt
Das Wahrzeichen Innsbrucks - das
Goldene Dachl - befindet sich im Abschluß der
sich platzartig erweiternden Herzog-Friedrich-Straße.
Dieser spätgotische, 16 Meter hohe
Erker mit offenem Söller wurde in
den Jahren 1494 bis 1496 vom Stararchitekt
der Epoche Niklas Türing erbaut. Er
sollte an die Vermählung Kaiser Maximillians
I. mit der Maria Bianca Sfortza von Mailand
(1494) erinnern. Der damalige Regierungssitz
war der 1420 unter Herzog Friedrich IV.
erbaute Neue Hof, an dem das Goldene Dachl
angebaut wurde. Der mit 3.450 vergoldeten
Kupferschindeln geschmückte Prunkerker
diente als Zuschauerloggia bei den am Platz
veranstalteten Turnieren und Schauspielen.
Das steile Dach ist mit schmiedeeisernen
Krabben besetzt. Die Erkerbrüstung
selbst ist mit Sandsteinreliefs und Wappendarstellungen
geziert. Die Fresken stammen von dem Maler
Jörg Kölderer. Auf den Reliefs
ist die Hofgesellschaft dargestellt, der
Kaiser mit seinen Gemahlinnen, Moreskentänzer
aus dem 15. Jahrhundert mit ihren Verrenkungen
und Gaukler. Die Originale der Reliefs
befinden sich allerdings im Tiroler Landesmuseum
Ferdinandeum
Tiroler Volkskunstmuseum
Bedeutendste
volkskundliche Sammlung des Alpenraumes
mit Stuben, Möbeln, Trachten,
bäuerlichen Gerätschaften, Karnevalsmasken
und Weihnachtskrippen. Ganzjährig
geöffnet.
Hofkirche
Erbaut 1555 – 1665 unter Ferdinand
I. Bedeutendstens deutsches Kaisergrab
(Kenotaph Maximillian I) mit 18 überlebensgroßen
Bronzefiguren. Ebertorgel von 1558, weltberühmtes
Tondenkmal, Silberne Kapelle, Renaissanceorgel,
Grabmäler Erzherzog Ferdinand II und
Phillipine Welser, Silberner Hochaltar.
Ganzjährig geöffnet.
Schloss Ambras
Mittelalterliche Burganlage.
Ab 1565 umgestaltet unter Erzherzog Ferdinand
II. Spanischer
Saal aus 1570 – 1572. Kunst- und
Wunderkammer, Rüstkammern, Portraitgalerie
der Habsburger von 1400 – 1800. Geöffnet
April bis Oktober von 10:00 bis 17:00 – Dezember
bis März 14:00 – 17:00. Dienstag
geschlossen.
Riesenrundgemälde
Auf 1000m² ist hier die Schlacht
vom Berg Isel von 1809 (Tiroler Freiheitskampf)
dargestellt. Fertig gestellt 1896. Topographisch
interessante Darstellung von Innsbruck
zur Jahrhundertwende. Naturalistisch gestaltete
Historienmalerei von Zeno Diemer. Geöffnet
April bis Oktober, täglich von 9:00 – 17:00.
Hofburg
Erbaut unter Erzherzog Sigmund
dem Münzreichen
und Kaiser Maximillian I. im spätgotischen
Stil (ab 1460). Umgestaltet unter Kaiserin
Maria Theresia (1754 – 1773) mit
Prunksaal, Kapelle und Schauräumen.
Schauplatz der Hochzeit von Leopold II
mit Maria Ludovica (1756) . Geöffnet
täglich, 9:00 – 17:00.
Glockenmuseum
Familienunternehmen mit 400
jähriger
Tradition,. „Vom Erz zur Glocke“ eine
Kombination aus Glockengießerei,
Glockenmuseum, Klangraum und Gußschau.
Geöffnet Montag – Freitag 9:00
- 18:00, Samstag 9:00 – 12:00. Sonn-
und Feiertage geschlossen.
Dom zu St. Jakob
Gotischer Vorgängerbau, barocke Umgestaltung
(1717 – 1724) durch J. J. Herkommer.
Deckenfresken und Stukaturen von den Brüdern
Asam. Gnadenbild „Maria Hilf“ von
Lucas Cranich d. Ä.. Grabmal von Erzherzog
Maximillian III. dem Deutschmeister.
Helbig Haus
Im Kern ein gotisches Bürgerhaus
aus dem 15. Jhdt. Die Fassade wurde 1730
mit spätbarocken Stukaturen von Künstlern
der Wessobrunner Schule verziert. Heute
Wohn- und Geschäftshaus.
Stadtturm
Erbaut um 1440. Turm mit „Welscher
Haube“ aus dem 16. Jhdt. Herrliche
Aussicht auf Innsbruck und das Bergpanorama.
Geöffnet: täglich von 10:00 – 17:00
Bergisel Sprungschanze
Hungerburgbahn und Umgebung
Swarovski Kristallwelten
Weltweit bekanntes,
dreidimensionales Erlebnismuseum mit Kristallen,
Licht- und
Klangarchitektur den internationalen Medienkünstlers
Andre Heller, in Wattens. 15 km östlich
von Innsbruck Ausfahrt Wattens. Gut ausgeschildert.
Geöffnet taglich 9:00 – 18:00,
1.1., 1.11. und 25.12. geschlossen.
Stift Stams
1273 stifteten Graf Meinhard
II von Tirol und seine Gemahlin Elisabeth
,die Mutter
Konradins des letzten Staufers, ein Kloster.
Zur Gründung übergab Meinhard
II den Raum Stams, die Pfarrkirchen Silz,
Mais, St. Peter und Mals mit allen Filialen
dem Kloster. Weiters wurde dem Kloster
Holzbezug gewährt und der Zoll. Weggeld
und Maut zu Wasser und zu Land gestrichen.
Mönche aus dem Zisterzienserstift
Kaisheim (D)wurden nach Stams berufen.
Weiters wurde das Kloster stets mit reichen
Schenkungen bedacht.
Maria Locherboden
In einem alten Stollen
hat sich ein Maria-Hilf-Gnadenbild, das
ein Bergknappe vom nahen Bergwerk hierher
gestiftet hatte, befunden , bis im Jahre1871
die wundervolle Heilung der Jungfrau Maria
Kalb aus Rum den Beginn einer großen
Wallfahrt einsetzte.
Stuibenfall
Unter „Stuiben“ verstehen
die Tiroler jene mikroskopisch kleinen „Wasserstäubchen“,
die den Reiz dieses Naturschauspiels ausmachen,
bei dem die herabstürzenden Gletscherbäche
die zerklüfteten Felsgebirge verlassen
und die Sonnenlicht floureszieren. Man
erreicht den 150 m hohen Wasserfall auf
einem Fußweg in etwa dreiviertel
Stunden. An der Straße Richtung Niederthai
gibt es einen schönen Aussichtspunkt
mit Parkplatz auch für Busse. Von
hier haben Sie einen wunderbaren Blick
auf den Stuibenfall.
Ötzi Dorf
Ein archäologischer Freizeitpark.
Die weltberühmten Funde des Ötzi
im Jahre 1991 und die damit verbundenen
wissenschaftlichen Forschungen, ermöglichen
diese authentische Darstellung des Alltagslebens
einer alpinen Ansiedlung in der Jungsteinzeit.
Zu sehen sind die Originalfilmbauten des österreichischen
Dokumentarfilms „Der Ötztalmann
und seine Welt“.
Hall in Tirol
Münzprägestätte seit 1486 – Geburtsstätte
des Dollars
Den Hall in Tirol im Jahre 1477
beginnende Münzprägung wurde in der Folgezeit
von wichtigen Neuerungen begleitet, wobei
vor allem die Talerprägung zu erwähnen
ist. Aus Taler wurde Dollar. Die Stadt
Hall beherbergte die Münzstätte
von 2477 bis zur Stilllegung ----- . Besondere
festliche Prägeanlässe wie z.B.
die olympischen Spiele in Innsbruck 1976
boten der Münze Hall wiederum Gelegenheit,
sich ins Rampenlicht zu stellen.
1486 wurde das Urstück des Talers „The
first Dollar of the world“ geprägt.
1567
die erste maschinelle Prägung
(Walzenprägung) wird durchgeführt
1748 – 1768 der Maria Theresientaler
wurde 17 Millionen mal geprägt
1809
die Münzstätte wurde durch
die Bayern geschlossen
1975 die Münzrägestätte
wurde wieder eröffnet und anläßlich
der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck
wurden 100 Schilling Münzen geprägt.
Auch heute noch werden zu besonderen Anlässen
Schilling Münzen im Wert von 100 und
500 Schilling geprägt.
Brixlegg
Kerzenfabrik – in unterschiedlichsten
Motiven und Größen. Gerne können
Sie bei der Herstellung der Kerzen zuschauen.
Kramsach
Museumsfriedhof – Am Ortsrand von
Kramsach hat ein Schmied ein etwas kurioses
Museum angelegt.
Rattenberg
Stadt der Glasbläser
Österreichs
kleinste Stadt feierte im Jahr 1993 bereits
ihren 600. Geburtstag
Rattenberg ist die
kleinste Stadt Österreichs.
Ihre Anfänge gehen auf das Jahr 1000
zurück. 1393 wurde Rattenberg das
Stadtrecht verliehen. Besondere Sehenswürdigkeiten:
Die spätgotische Stadtpfarrkirche
(1473–1506), die Klosterkirche mit
gotischem Kreuzgang (um 1400) und die Spitalkirche
mit interessanter Turmlösung. Im renovierten
Augustinerkloster ist seit Mai 1993 das
Augustinermuseum mit sakralen Kunstobjekten
ein Anziehungspunkt.
Die Burgruine Rattenberg, einst zweitgrößte
Festung Nordtirols, war nach ihrer Auflassung
1782 dem Verfall preisgegeben, bis sie
von der Stadtgemeinde erworben wurde, die
sich heute um die Erhaltung kümmert.
Tradition haben seit vielen Jahren die
Freilicht-Theateraufführungen auf
dem Schloßberg. Sehenswert sind auch
das Inn- oder Brückentor, das einzige
erhaltene alte Stadttor, und der Gasthof
Traube, eines der ehemaligen Rathäuser
von Rattenberg. Außerdem befindet
sich in der Stadt das Geburtshaus der hl.
Notburga.
Direkt an Rattenberg schließt die
ländliche Gemeinde Radfeld an. Dem
an sakraler Baukunst interessierten Besucher
ist auch die dem hl. Briccius geweihte
Kirche von Radfeld ans Herz zu legen.
Bayern
und seine Schlösser
Linderhof
Eine der schönsten Ausflugsfahrten
führt nach Bayern. Vom Haimingerberg
geht es ab Imst über das Hahntennjoch
ins Tiroler Lechtal von da weiter nach
Reutte. Entlang des Plansees geht es über
den Ammerwald (ehemaliger Grenze zu Bayern)
nach Schloss Linderhof. Ob Sie nur im Park
spazieren gehen oder an einer Schlossführung
teilnehmen (erbaut von König Ludwig
II. es ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Oberammergau
einen sehr bekannten Passionspielort, auch
bekannt für seinen Holzschnitzereien.
Weiter geht die Fahrt nach Kloster Ettal
und über Garmisch-Partenkirchen nach
Mittenwald (Geigenbaumuseum), Seefeld auf
den Haimingerberg.
Neuschwanstein
Über den Fernpass, geht es vorbei
an Lermoos zur Bezirkshauptstadt des Ausserferns
nach Reutte. Hier sollen Sie auf jeden
Fall eine Rast einlegen. Weiter geht es
nach Füssen. Von hier haben Sie es
nicht mehr weit bis zu den Schlössern
Hohenschwangau und Neuschwanstein. Auch
dieses Märchenschloss wurde von König
Ludwig II erbaut. Bewundern Sie dieses
einzigartige Schloss bei einer Führung.
Ticketsvorreservierung an der Reception.